Aufbau eines Kompressionsverbandes für lymphologische Indikationen

In manchen Fällen ist zunächst eine Kompressionsbandagierung notwendig, um die Schwellung des Beines zu reduzieren. Sowohl durch die Kompressionsbandagierung als auch durch den Strumpf werden die überdehnten Venen wieder besser zusammengedrückt, so dass sich die Venenklappen wieder schließen können und somit kein Blut mehr in falscher Richtung – nämlich vom Herzen weg – fließen kann.

zunächst wird die Haut gepflegt

dann wird ein Hautschutz mit einem Trikotschlauch angelegt

Zehen und Finger werden in der Regel mitbandagiert

hochgebauschte Polsterbinden sorgen für eine gute Polsterung

der eigentliche Kompressionsverband wird aus textilelastischen Kurzzugbinden angelegt

er beginnt mit einer Haltetour am Handgelenk und endet unterhalb der Schulter

Der Nachteil des Kompressionsverbandes ist, dass er für den Patienten ein Bewegungshindernis darstellt, und daher lediglich während der ersten Phase der Entstauung, nicht aber für den langfristigen, alltäglichen Gebrauch sinnvoll ist.